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Meine Hausapotheke gegen den Corona-Blues Fortsetzung..

Hier meine Ideen gegen den Corona-Blues:

 

Für das Gehirn

 

Unser Gehirn ist so gebaut, dass es Impulse braucht. Das Gehirn braucht Futter. Es braucht Anregungen, Austausch, Beschäftigung, Auslastung. Für alle, die jetzt unterfordert sind, hier einige Ideen: Lerne eine Sprache oder frische sie auf. Duolingo ist eine kostenlose Sprach-App, die ich toll finde. Macht Freude. Beginne deinen Tag mit einer Stunde Sprache lernen oder auffrischen. Suche dir ein „Sprachtandem“. Verabrede dich mit deinem Tandem online oder zu einem Spaziergang.

 

Oder: Schreibe morgens als erstens 30 Minuten. Einfach drauflos schreiben. Falls dir gar nichts einfällt, weil dein Leben zum Stillstand gekommen ist -  Du kannst auch schreiben, wofür du dankbar bist. Was du gestern gutgemacht hast und was du noch lernen möchtest.

 

Für den ganzen Körper:

 

Beweg dich täglich mindestens eine Stunde bei frischer Luft, besser zwei.

 

Walken, joggen, spazierengehen. Tischtennis ist übrigens auch super.

 

Mach Yoga zuhause. Lade dir dazu einen deiner Yogafreunde ein.

 

Bei Youtube findest du viele gute Yogalehrerinnen und Yogalehrer, zum Beispiel von Michael Klüsener.

https://www.youtube.com/channel/UCkK9KpJas1lt7x_SI6V6bsw

 

 

 

Für die Seele

 

Singen. Gedichte hören.  Musikhören. Entdecke neue Musik.

 

Tanze in deiner Wohnung. Samba. Salsa. Bossa nova. Wiener Walzer. Cha cha cha.

 

Und vielleicht gibt es Instrumente in deiner Wohnung. Steht da nicht schon lange eine verwaiste Gitarre, eine Blockflöte, ein Akkordeon? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um wieder ein Instrument zu spielen. Man kann auch gut Online-Musikunterricht nehmen.

 

 

 

Für den Magen und das Gemüt

 

Koche dir jeden Tag etwas Leckeres. Lade dir einen Haushalt ein. Oder lass dich einladen.

 

 

 

Für den ruhigen Geist

 

Tägliche Mediationen.

 

Helfen

 

Wenn es dir selbst ganz gut geht: Was kannst du für andere tun?

 

Viele schaffen es von sich aus nicht mehr, Kontakt aufzunehmen. Sie sind jetzt schon

 

lange im Rückzug und brauchen jemanden, der den ersten Schritt macht.

 

Wer könnte sich über deinen Anruf freuen? Wer über einen gemeinsamen Spaziergang?

 

 

 

Spenden

 

Wen möchtest du unterstützen?

 

Bei welchem Restaurant könntest du Essen bestellen?

 

Welche Künstler möchtest du mit einer Spende bedenken?

 

 

 

Lesen

 

Du hast sicherlich noch immer ungelesene Bücher in deiner Wohnung.

 

Wenn dir die Decke auf den Kopf fällt, kannst du dich auch nach draußen auf eine Bank setzen und dort schmöckern. Vielleicht kommst du so auch ins Gespräch mit jemandem.

Wer Hörbücher liebt, findet eine große Auswahl in den Bibliotheken.

 

Kann man auch online hören.

 

 

 

Was gibt es noch?

 

Weiter „ausmisten“. Wie sieht es zum Beispiel im Keller aus…

 

 

Briefe schreiben. Telefonieren. Fotografieren. Fotos von 2020 sortieren, zeichnen.

 

Filme schauen.  Die Mediatheken haben eine großartige Auswahl antollen Filmen, vor allem ARTE.

 

 

 

Vieles ist jetzt nicht mehr möglich.

Vieles ist möglich.

Vor allem aber: Sorge dafür, dass du im Kontakt bleibst mit Menschen.

Wir sind soziale Wesen und keine Steppenwölfe.

Reduziere die Nachrichtenflut.

 

 

Und pflege deinen inneren Raum.

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jaqueline Wichert (Montag, 16 November 2020 17:17)

    Liebe Gabi, schön, dass Du in dieser besonderen Zeit die Fahne für das Gute hoch hältst�. Danke für die schönen Anregungen. Liebe Grüße von Jaqui