Mein aktueller Kulturtipp

Wanderausstellung Gurs 1940
Foto oben: Der Kabarettist Alfred Nathan alias Peter Pan und der Musiker Charles Leval im Lager Gurs Im April 2021 wurde in Berlin die Ausstellung "Gurs 1940" eröffnet. Insgesamt wird sie in 37 Städten zu sehen sein. https://www.gurs1940 Der Anlass: Vor 80 Jahren, am 22. Oktober 1940, wurden alle Juden aus dem heutigen Saarland, der Pfalz und Baden-Würrtemberg nach Gurs deportiert. Das war die einzige "Westdeportation", organisiert von den Gauleitern Bürckel und Wagner.

Gegen den Corona-Blues - Rezepte aus meiner Hausapotheke Teil 3
Zum Jahresende hatte ich gedacht, ich könnte beschwingt meinen letzten Blogbeitrag für 2021 schreiben. Nun ist der auch beschwingt geschrieben worden. Aber leider ist ansonsten vieles nicht beschwingt – die allgemeine Atmosphäre ist eher trüb bis bedrückend. Es scheint wieder nur noch ein Thema zu geben, das Corona-Virus. Wir leben mit den Maßnahmen, den Einschränkungen, den Regeln und Gesetzen, mit dem Trennenden. Gespräche entgleiten, ein ruhiger Austausch ist häufig nicht mehr möglich. ...

Neu: Der Roman "Das Brombeerkind"
Waltraud Schwab hat sich bundesweit einen Namen gemacht als Journalistin und wurde mehrfach ausgezeichnet. Für die "tageszeitung" schreibt sie bereits seit den 80er Jahren Reportagen, Porträts, Essays auf hohem literarischen Niveau. Nun erscheint im Ulriker Helmer Verlag in wenigen Wochen ihr erster Roman. Ein Gespräch mit der Schriftstellerin über den "Spurwechsel" vom fiktionalen zum und journalistischen Schreiben.

Am Anfang war ein Buch: „Als meine Mutter die Küche nicht mehr fand“ von dem in Berlin lebenden Autor Jörn Klare (geb. 1965). Es geht um die Erlebnisse des Autors mit seiner dementen Mutter. Aus dem autobiographischen Stoff wurde 2015 sein erstes Theaterstück. Aus dem Sohn wird eine Tochter, die die Wahrheit über ihren Vater erfahren möchte. Das Stück hatte nun in Berlin Premiere. Ein Besuch im "Theaterkontor", einer kulturellen Initiative einer Privatperson in der Nähe vom Botanischen Garten.

Für mich ist er eine Entdeckung. Für andere schon lange eine bekannte Größe. Von „Geheimtipp“ kann keine Rede sein, wenn es um den Neurobiologen Gerald Hüther und seine unterhaltsamen populärwissenschaftlichen Bücher über das Gehirn geht. Gerald Hüther ist derzeit der bekannteste Gehirnforscher in Deutschland, Bestsellerautor, gefragter Referent auf Tagungen aller Art und Berater der Politik. Wer auf youtube seinen Namen eingibt, findet jede Menge Vorträge mit Titeln wie "Wie Leben...

Das ist bestimmt sehenswert: Die neuen Bilder von Isabel Korallus. Am kommenden Donnerstag stellt die freischaffende Malerin und Kunsttherapeutin auf der "roten Insel" ihre aktuellen Bilder aus. Die Ausstellung "Blicklichtungen" ist vom 10. Mai bis zum 9. Juni in der Galerie "woyy" (www.woyy.de) in der Gustav-Müler-Straße 15 in Schöneberg zu sehen. Kennengelernt habe ich die Malerin in der Schöneberger "Kunstbaustelle". Jeder, der malen möchte, kann sich dort ausprobieren...
….wird es allen warm. Trotz zwei Grad Minus! Ich hatte es ja geahnt: Die „Friedenauer Treppenhauskonzerte“ waren wirklich ein Erlebnis. Tolle Idee vom Verein Südwestpassage und tolle Umsetzung durch die vier Jazz-Musikerinnen und ihre Begleiter. Zur ersten Station im Gemeindehaus „Zum guten Hirschen“ in der Bundesallee 76 kamen wir etwas zu spät. Natascha Roth und ihr musikalische Begleiter James Scholfield sangen und spielten dort. Durchdringend schöne Stimme, soviel steht fest. Wunderbare...
Letztes Jahr hat es nicht geklappt, aber dieses Jahr kommt nichts dazwischen: Am 17. März gibt es die „Friedenauer Treppenhauskonzerten.“ Initiator ist die "Südwestpassage", ein sehr engagierten Kulturverein in Friedenau (s. mein Blogbeitrag unter „tolle Initative“). Wie darf man sich diese Konzerte nun das vorstellen?Keine Ahnung, da ich letztes Jahr absente war. Der Programmflyer verspricht Folgendes: Von 17- 20 Uhr treten vier polyglotte Jazzmusikerinnen auf: Juliane Gabriel...
Das war ein Marathon: 10 Filme in 9 Tagen, in Begleitung fast jeden Tag von einer anderen Freundin oder Freunden. Jetzt kann ich mich ausruhen… Aufregend, erhellend, schön war es. Aber es war auch ein Kraftakt, sich durch das Programm mit seinen vielen Filmreihen durchzukämpfen, die Karten zu organisieren… Zu Recht wird vielerorts beklagt, dass die Berlinale unübersichtlich geworden ist. Wie dem auch sei:Meine persönlichen Berlinale-Highlights waren: „Uganda Astrid“ (Berlin Special) von ...
Fünfter Kino-Tag, 20.2. Heute stehen zwei Filme auf dem Programm: der brasilianische Film „Bixa Travesty“ (englisch: Tranny Fag) (Panorama) von Claudia Priscilla sowie „Fortuna“ (Generation K14plus) von dem Schweizer Fotografen und erklärten Film- Autodidakten Germinal Roaux. Mein Begleiter war mein Freund Holger. Zum brasilianischen Musik- und Dokumentarfilm kann ich nur soviel schreiben: der Film ist allein aus politischen Gründen wichtig und wird mit Sicherheit deswegen auch in der

Mehr anzeigen